WOCHE 2 - 25./26. März

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Aktuelle Sendungen zur NFL und NFLEL im Fernsehen 

 

 

 

 

NFL- Saison
2002 2003
2004 2005

NFLEL-Saison
2003 2004 2005

25. März - 18.00 Uhr
Olympiastadion Berlin

 

 

 

BERLIN
THUNDER

 

DÜSSELDORF
RHEIN FIRE

0

:

22

     
 

Zuschauer: 13.105

Stats

BER

DUS

First Downs

15

21

3rd Down Effektivität

3 / 11

5 / 14

4th Down Effektivität

0 / 3

0 / 0

Gesamtyards

226

348

Laufyards

51

106

Passyards

175

241

Passversuche

18 / 39

24 / 39

Interceptions

3

0

Fumbles, davon verloren

4 / 2

3 / 1

Fieldgoals

0 / 0

3 / 3

Strafen (Yards)

3 (15)

7 (54)

Ballbesitz (Minuten)

24:18

35:42

 

 

Mit einer der schlechtesten Leistungen der vergangenen Jahre präsentierte sich Berlin Thunder seinen Fans im ersten Heimspiel 2006. Ohne größere Mühen gewann Düsseldorf Rhein Fire die Partie und steht nach zwei Wochen an der Tabellenspitze. Dabei vergaben die Gäste besonders im ersten Viertel noch gute Chancen auf eine höhere Führung, als man sich mit zwei kurzen Fieldgoals begnügte. Die Entscheidung fiel dann nach der Halbzeit, als Berlin den Ballbesitz fünfmal in Serie vorzeitig abgab. Vielleicht lag es auch an der mangelnden Unterstützung der gut 13.000 Fans, denn diese durften nach einem Beschluss des Senats ihr Team nicht in gewohnter Form lautstark unterstützen.
Der erste Spielabschnitt sollte bereits die Tendenz für die gesamte Begegnung kennzeichnen. Rhein Fire marschierte mit dem ersten Drive fast ungestoppt übers Feld. Zwei längere Pässe von QB D. Henson brachten zusammen 53 Yards Raumgewinn. So war man schnell in der Redzone, aber ein weiteres First Down sollte nicht gelingen. So erzielte K O. Kimrin aus 27 Yards "nur" die 3:0-Führung nach knapp fünf Minuten. Eine Antwort von Thunder blieb aus, denn ein Sack stoppte die Offense zu einem Three and Out. So standen die Gäste nach dem Punt an der eigenen 26. Jetzt ließen sie sich mehr Zeit und absolvierten zwölf Spielzüge. Dabei hatten sie auch Glück, denn ein Fumble von RB F. Jackson wurde von OG N. Steitz erobert. Jedoch war in der Redzone wieder Endstation und Kimrin traf aus 30 Yards zum 6:0. Für Berlin erlief RB M. Johnson zwar das erste First Down, aber nach dem Seitenwechsel folgte erneut der Punt. Nach einem gute Return standen die Düsseldorfer an der gegnerischen 45, aber ihnen gelang nun auch nur ein Three and Out. Im Gegenzug schenkten sie den Hausherren 15 Yards mit einer Strafe und der zweite Spielmacher Berlins an diesem Tag, QB B. Wrobel, fand TE J. Randall über 23 Yards in der gegnerischen Hälfte. Doch nach einer Strafe gegen sie hieß es vierter Versuch und 7 an der 34. Johnson konnte jedoch nur drei Yards erlaufen. Im Konter der Gäste brachte QB T. Chang vier von fünf Pässen für 37 Yards an, Jackson erlief weitere 14. Doch die Punkte erzielte nun RB J. Lewis, der die letzten zwölf Yards zum 13:0 knapp fünf Minuten vor der Pause zurück legte. Mehr tat sich in der ersten Hälfte auch nicht, es folgten noch drei Punts.
Der erste Drive der zweiten Halbzeit sollte vorentscheidend sein. Neben Läufen von Johnson brachte nun QB L. Campbell seine Pässe an. So legte Berlin in gut vier Minuten 66 Yards zurück, aber der Touchdown-Pass auf WR L. Moore landete in den Händen von CB T. Fontenot. Sechs Minuten später verlor C J. Rodriguez den Ball für Thunder an der Mittellinie. Aber Rhein Fire nutzte das noch nicht zur Entscheidung. Denn als TE A. Stokes einen Pass von Henson fing, verlor das Leder wenig später an der gegnerischen 12. Doch Berlin setzte nun schon auf Risiko und die Gäste hatten nach der zweiten Interception von Fontenot den Ball 31 Yards vor der Endzone schnell zurück. Zu Beginn des Schlussviertels schenkte ihnen schließlich eine Strafe das First and Goal (5). Im dritten Versuch fand Henson seinen WR Z. Smith über drei Yards zum 19:0 (Conversion auf WR C. Samp scheiterte). Beim anschließenden Kickoff-Return verlor nun CB R. Redd den Ball an der eigenen 24, sodass Kimrin wenig später aus 24 Yards zum 22:0 traf. Nun bekam Wrobel noch einmal eine Chance, aber nach zwei unvollständigen Pässen warf auch er eine Interception. In den Schlussminuten brachte Campbell Berlin noch einmal an die gegnerische 27, doch dort kassierte er erst einen Sack und scheiterte schließlich im vierten Versuch. Zwar gab Thunder nur drei Strafen im ganzen Spiel ab, aber vielleicht war das auch ein Zeichen fehlender Aggressivität an diesem Abend.

   

25. März - 19.00 Uhr
Commerzbank-Arena Frankfurt a.M.

 

 

 

FRANKFURT
GALAXY

 

HAMBURG
SEA DEVILS

31

:

14

     
 

Zuschauer: 26.713

Stats

FRA

HAM

First Downs

23

17

3rd Down Effektivität

9 /14

5 / 13

4th Down Effektivität

0 / 0

1 / 2

Gesamtyards

454

259

Laufyards

195

82

Passyards

259

177

Passversuche

21 / 29

21 / 35

Interceptions

0

0

Fumbles, davon verloren

0 / 0

0 / 0

Fieldgoals

1 / 1

0 / 0

Strafen (Yards)

12 (106)

8 (91)

Ballbesitz (Minuten)

35:26

24:34

 

 

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison blieb das Dach in der Commerzbank-Arena geschlossen. So waren die knapp 27.000 Fans vor dem Regen geschützt. Auf dem Feld sahen sie eine starke Frankfurt Galaxy, die in der ersten Halbzeit drei Drives mit einem Touchdown abschließen konnten. Den Hamburg Sea Devils gelang zu der Zeit nicht viel. Ein First Down und ganze 23 Yards gab es, doch ihr letzter Angriff vor und der erste nach der Pause brachten sie zurück ins Spiel. Doch danach hatten sie nur noch in den Schlussminuten einen guten Drive und das war zu wenig, denn die Gastgeber führten da schon wieder mit 17 Punkten. Bemerkenswert: Es gab nicht einen Ballverlust im Spiel.
Einen Auftakt nach Maß erlebten die Fans der Galaxy. Die Gastgeber verzichteten auf den Einsatz von QB B. Spinner und so lief QB J. Otis auf. Dieser brachte seine ersten vier Pässe für 47 Yards an, zudem schenkte eine Strafe den Frankfurtern weitere 15 Yards. Beim First and Goal (8) brauchte Otis dann zwei Anläufe, um TE S. McHugh zu finden. Dieser fing den Touchdown nach nur vier Minuten zum 7:0. Und Hamburg? Es gab ein Three and Out und danach lief RB R. Robinson für die Galaxy über 28 Yards wieder in die gegnerische Hälfte. Doch nun warf diese eine Strafe zurück und auch sie mussten am Ende punten. Die Gäste kamen danach zu ihrem ersten First Down, doch auch für sie war an der Mittellinie erneut Endstation. Jetzt ging es ganz schnell auf Seiten der Hausherren. Otis und Robinson legten mit sechs Plays 43 Yards zurück, bevor dann der Ballträger seinen großen Auftritt hatte. Robinson suchte die Lücke auf der linken Seite, machte aber den Cut durch die Mitte und wurde danach nicht mehr gestoppt. Nach 34 Yards war er zu Beginn des zweiten Viertels zum 14:0 über der Goalline. Es gab ein weiteres Three and Out gegen Hamburg, aber die Galaxy stoppte sich danach wiederum selbst mit einer Strafe. Durch den Punt zwang man Hamburg an die eigene 13 zurück, die sich selbst noch zwei Halten-Strafen einhandelten und aus der Endzone punteten. So fehlten der Galaxy nur 44 Yards bis zum dritten Touchdown. Jetzt kam QB C. Ochs auf den Platz und dieser fand erst Robinson und danach WR A. Hosack über 25 Yards zum 21:0 knapp drei Minuten vor der Pause. Aber diese Zeit reichte den Sea Devils für das erste Lebenszeichen. QB J. Killian, der in der Vorwoche keinen einzigen Pass anbrachte, führte sein Team in 128 Sekunden 78 Yards übers Feld. Er passte für 52 und erlief selbst 19 Yards bis zum First and Goal (1). Das nutzte RB J. Dixon zum Touchdown und dem 7:21-Halbzeit-Stand.
Auch der erste Drive nach der Pause war für Hamburg erfolgreich. QB B. Berlin brachte fünf von sechs Pässen für 31 Yards an und eine Strafe schenkte schließlich das First and Goal (9). Da bediente der Spielmacher WR R. Smith zum 14:21 nach fünf Minuten. Doch die Galaxy und Ochs hatten eine Antwort parat. Sie nahmen nun sieben Minuten von der Uhr und marschierten übers halbe Feld. Vor allem WR W. Young fing die wichtigen Pässe. Doch knapp an der Redzone war Schluss, aber K D. Kimball traf sicher aus 40 Yards zum 24:14. Jetzt konnte auch die Defense wieder Akzente setzen und stoppte die Gäste zweimal kurz vor der Mittellinie. So hatte Frankfurt knapp zehn Minuten vor dem Ende den Ball an der eigenen 18. Robinson erlief zunächst fünf Yards, bevor Otis TE K. Willis über 32 Yards fand. Zwei Plays später schenkte eine Pass-Interference der Galaxy das First Down in der Redzone und wieder fanden sich Otis und Willis, doch der Receiver erzielte den Touchdown nur, weil er jetzt den Gegenspieler behinderte. Das störte den Spielmacher aber nicht weiter, denn im nächsten Spielzug warf er zu Young, der über 24 Yards die Entscheidung erzielte (31:14). Gut drei Minuten brauchten die Gastgeber für 82 Yards. Jetzt hatten die Hanseaten und Berlin noch eine gute Serie, in der sie 59 Yards zurück legten, aber an der Redzone scheiterte der Quarterback mit einem vierten Versuch. Robinson erzielte nach dem Two-Minute-Warning das letzte und entscheidene First Down zum ersten Sieg der Galaxy in der Saison und gegen Hamburg überhaupt.

   

26. März - 16.00 Uhr
RheinEnergie Stadion Köln

 

 

 

COLOGNE
CENTURIONS

 

AMSTERDAM
ADMIRALS

15

:

20

     
 

Zuschauer: 17.251

Stats

COL

AMS

First Downs

20

15

3rd Down Effektivität

3 / 13

3 / 10

4th Down Effektivität

0 / 0

0 / 0

Gesamtyards

370

311

Laufyards

163

106

Passyards

207

205

Passversuche

15 / 27

11 / 25

Interceptions

0

1

Fumbles, davon verloren

0 / 0

2 / 2

Fieldgoals

2 / 6

2 / 2

Strafen (Yards)

9 (96)

6 (49)

Ballbesitz (Minuten)

35:00

25:00

 

 

Der Trend der Auswärtssiege setzte sich auch bei den Cologne Centurions fort. Sie verloren ihr erstes Heimspiel der Saison gegen die Amsterdam Admirals. Dank der Gruppe "Tokio Hotel" fanden sich gut 17.000 Fans zu dem Spiel bei 16 Grad plus ein, doch trotz der klaren Überlegenheit der Kölner gingen die Gäste als Sieger vom Platz. Diese brauchten eigentlich nur zwei Big Plays für den Erfolg. Schließlich versagten dem Kicker der Centurions die Nerven, denn nur zwei seiner sechs Schüsse fanden ihr Ziel.
Dabei begann die Begegnung nach den Vorstellungen der Hausherren. QB K. Kingsbury fand RB F. Russell über 18 Yards. Doch ein Sack gegen ihn stoppte den Drive an der Mittellinie und danach waren die Admirals an der eigenen 6. Aber auch sie hatten einen starken ersten Spielzug. QB G. Hamdan bediente WR N. Kinoshita über 48 Yards, dazu gab es noch 15 weitere wegen einer Strafe. So hieß es wenig später First and Goal (9), doch im dritten Versuch fing LB T. Houchin die Interception von Hamdan. Doch die Gastgeber nutzten dieses Momentum nicht und punteten wenig später erneut. Eine Strafe gegen sie hielt den nächsten Drive der Holländer am Leben und so kamen sie übers halbe Feld und gingen durch ein Fieldgoal von K R. Killeen aus 44 Yards nach 12 1/2 Minuten mit 3:0 in Führung. Köln setzte jetzt auf den Lauf und RB A. Haynes legte mit vier Spielzügen 38 Yards zurück, aber nach dem ersten Seitenwechsel wurde er Mitte der gegnerischen Hälfte gestoppt. So trat K T. Duncan für ein Fieldgoal aus 46 Yards an. Aber der Schuss wurde nicht nur von CB J. Perkins geblockt, der Spieler nahm den Ball auf und trug ihn nach 72 Yards zum Touchdown in die Endzone der Centurions (10:0). Aber diese brauchten nur 81 Sekunden für die Antwort. QB S. Boyd fand im nächsten Play WR J. Broussard über 55 Yards, danach bekam Haynes zweimal den Ball. Erst erlief er neun Yards, danach die restlichen 22 zum 7:10. Nur weitere 32 Sekunden später hatten die Kölner wieder den Ballbesitz. RB D. Ferri leistete sich bei den Admirals einen Fumble an der eigenen 46. Das reichte den Hausherren für ein erfolgreiches Fieldgoal durch Duncan aus 46 Yards zum Ausgleich zehn Minuten vor der Pause (10:10). Nach einem Three and Out konnten die Gastgeber wieder übers halbe Feld marschieren und mit dem Two-Minute-Warning schaffte ihr Kicker die 13:10-Führung aus 43 Yards.
Nach der Halbzeit verlor Hamdan den Ball bei einem Sack gegen sich an der eigenen 29. Zwar machten die Centurions danach kein First Down, aber Duncan trat aus 44 Yards an. Sein Schuss ging rechts vorbei. Nun folgte das zweite Big Play der Gäste. Hamdan machte seinen Fehler gut, denn er fand WR S. Fulton, der nach 65 Yards in der Endzone zur erneuten Führung für Amsterdam war (17:13). Köln blieb ruhig und spielte sich in knapp sechs Minuten 63 Yards nach vorne. Doch in der Redzone wurden sie gestoppt und so bekam Duncan seine nächste Chance. Doch auch der Kick aus nur 24 Yards ging rechts vorbei. Besser machte es danach sein Gegenüber. Killeen traf zum Ende des dritten Viertels aus 40 Yards zum 20:13 für die Admirals. Nun verflachte das Spiel ein wenig, die Abwehrreihen ließen nicht viel zu. Nach einem guten Punt der Gastgeber musste Amsterdam an der eigenen 15 den nächsten Drive beginnen. Sie blieben ohne Raumgewinn und so stand P G. Pakulak an der eigenen Goalline. Doch nun wurde sein Schuss geblockt und dieser verließ die Endzone nicht mehr. Der Safety brachte zwei Punkte und Ballbesitz für die Centurions (15:20). Noch waren sieben Minuten zu spielen und Köln legte einen Drive übers halbe Feld hin. Kingsbury bediente dabei Russell für 25 Yards und zum First and Goal (9). Doch drei Versuche scheiterten am Touchdown, zudem kassierte der Spielmacher eine Strafe wegen Intentional Grounding. So blieb nur der Fieldgoal-Versuch aus 37 Yards, aber auch dieser segelte erneut rechts vorbei. In den letzten drei Minuten waren die Gäste in der Lage, durch RB L. Croom die nötigen First Downs zum ersten Saisonsieg zu erreichen.

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